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Demetergetreide Ciemgau

 

Das Jahr der Erde

 

Der Jahreslauf wird wahrnehmbar an Phänomenen, Sonnen- und Mondstand, Tag- und Nachtlänge, Wärmezustände, Luftbewegungen, Wolkenbildung, Witterung. Dahinter stehen Prozesse und weiter als Urphänomen die Wirkung dessen was man kosmische Funktionen nennen kann.

 

Prozesse und Funktionen können bis zu einem gewissen Grad an den Phänomenen abgelesen werden. Die wirkenden Wesenheiten sind nur dem übersinnlich Schauendem zugänglich. Die Elementarwesen, die Geister der Umlaufzeiten, die Genien der vier Jahreszeiten in Gestalt der Erzengel Rafael, Uriel, Michael und Gabriel, der Jahrgott als ein Wesen aus der Hierarchie der Archai (Urbeginne) und schließlich die Erdenseele und der mit ihr verbundene Erdgeist als Planetengeist der Erde. Aus der Hierarchie der Geister der Form, Exusiai, bilden sie alle miteinander den Chor der Geister, die sich gegenseitig anregen, impulsieren, bestimmen und begrenzen und die Fülle der Jahresvorgänge zu der Einheit in der Mannigfaltigkeit werden lassen.

 

Nach Friedrich Bensch

 

Alles Leben auf der Erde ist exponiert den kosmischen Kräftewirkungen von Sonne, Planeten und Sternbildern. Diese wirken sich sehr praktisch aus in den verschiedensten Lebensrhythmen wie Tag und Nacht, Mondrhythmen und Jahreszeiten mit ihren verschiedenen Qualitäten.

 

Das Tagesbewusstsein baut an der Körperlichkeit ab, im Nachterlebnis werden die Schäden und der Abbau des Tages wieder aufgebaut und geheilt (Maria Thun).

 

Durch Sonne wird in der Pflanze der Lichtstoffwechsel bewirkt, in der Nacht taucht sie stärker ins Sternenbewusstsein und wird zum Wachstum angeregt. Eine grundlegende Polarität, die sich in der Anwendung der beiden biologisch-dynamischen Feldpräparate Hornmist (Wachstum) und Hornkiesel (Lichtwirkung, Reife) wieder findet.

 

Im Winter wirken die kosmischen Lebenskräfte auf die Erde ein und sie werden bis zum Einsetzen der Vegetation gespeichert und dann durch das Pflanzenwachstum verbraucht. Die Erde als kosmischer Organismus lebt in der Kristallisation des Winters in ihrem Wachbewusstsein und versinkt über den Sonner in eine Art Schlafzustand, wie betäubt durch das ausufernde Wachstum. Bei der Herstellung der biologisch-dynamischen Präüarate werden diese Naturprozesse intelligent ausgenutzt und verstärkt. Hornmist und die Kompostpräparate werden über Winter in den Erdboden versenkt, Hornkiesel und die Brennnessel über Sommer.

 

Hier wirken nun die Kompostpräparate so, dass der Erdboden allgemein sensibler wird gegenüber den kosmischen Einwirkungen. Hornmist, vor der Aussaat ausgespritzt, wirkt wie von unten stoßend auf die Kulturpflanze und Hornkiesel wie von oben ziehend, dargestellt im Emblem der Demeter-Blume.

 

An Johanni ist der Höhepunkt des Sonnenjahres erreicht und das Pflanzenleben stellt sich grundlegend um. Die Metamorphose der Pflanze wurde von Goethe künstlerisch geschaut und beschrieben bis zur Samenbildung. Die vegetative Entwicklung wird stufenweise übergeführt und durch die Sonnenkochprozesse ein neues Samenkorn konzentriert. Nach Johanni zieht sich in der Natur alles zurück sichtbar in der Blattfärbung und der Holzreife. Ende September ruft Michael den Menschen auf, der äußerlich absterbenden Natur die innere Bewusstseinskraft des Meteoreisens gegenüberzustellen. Das Michaelsschwert als Symbol der Gedankenkraft, zum Beispiel im Zusammenhang mit den weit verbreiteten Depressionen im November. In diesen herbstlichen Einatmungsprozess passt auch die Düngung der Felder mit präpariertem Mistkompost nach der Getreideernte. Die Frucht der Erde dient als reifes Brotgetreide oder wie bei den Wildpflanzen fällt das Samenkorn wie Asche auf den Boden. Über den Winter erfährt es mit der Kristallisation ein kosmisches Bewusstsein durch den Anschluß an die Schöpfungskräfte des Tierkreises.

 

Durch die Keimung gerät das Samenkorn aus dieser Harmonie heraus in einen Chaoszustand, wo die betreffende Konstellation wie ein Stempel aufgeprägt wird. Darauf beruht die Wirkung der Aussaattage.






Dienstag, 24. Okt 2017

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